Bildungspartnerschaft mit der VR-Bank Ostalb

Die Kaufmännische Schule Schwäbisch Gmünd und die VR-Bank Ostalb sind eine Bildungspartnerschaft eingegangen. In Anwesenheit von Olaf Hepfer als Vorstandsmitglied der VR-Bank Ostalb und Schulleiterin Karin Wagner wurde eine Kooperation unterzeichnet, die den Schülerinnen und Schülern der Kaufmännischen Schule zukünftig eine Möglichkeit geben soll, hinter die Kulissen der VR-Bank Ostalb schauen zu können. Fachvorträge, Praktikumsplätze, Ausbildungsbotschafter und Bewerbertraining ergänzen diese Vereinbarung. Damit hat die Kaufmännische Schule zusätzlich mit der KSK Ostalb und voestalpine Automotive Components aktuell drei Bildungspartnerschaften. „Ich finde es klasse und wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit haben, mit unserem Kaufmännischen Profil hinter die Kulissen verschiedener Unternehmen schauen zu können“, so Schulleiterin Karin Wagner.

 

Azubis Groß- und Außenhandel besuchen LogiMAT

Am 20.03.2024 besuchten die Auszubildenden im Groß- und Außenhandelsmanagement aus dem 1. und 2. Ausbildungsjahr die Internationale Fachmesse für Intralogistik LogiMAT in Stuttgart.

Diese Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement ist die größte jährlich stattfindende Intralogistikmesse in Europa. Sie bietet einen vollständigen Marktüberblick über alles, was die Intralogistik-Branche von der Beschaffung über die Produktion bis zur Auslieferung bewegt.

1.610 internationale Aussteller aus 80 Ländern zeigen innovative Technologien, Produkte, Systeme und Lösungen zur Rationalisierung, Prozessoptimierung und Kostensenkung der innerbetrieblichen logistischen Prozesse.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen W1GM1 und W2GM1 konnten beim Messebesuch einen umfassenden Überblick über die Technologie der Intralogistik sowie zahlreiche Innovationen im nachhaltigen Verpackungs- und Transportbereich kennenlernen. Im direkten Gespräch mit den ausstellenden Unternehmen wurden unter anderem auch Angebote für Beschäftigung- und Weiterbildungsmöglichkeiten den Auszubildenden unterbreitet. 

Ausstellung „gesichtslos – Frauen in der Prostitution“ an der KS GD

 

Ausstellung „gesichtslos – Frauen in der Prostitution“ an der KS GD

 An der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd ist seit
Jahresbeginn eine Ausstellung der diakonischen Beratungsstelle Amalie Mannheim zu
sehen. Sie ist konzipiert und erstellt in Zusammenarbeit mit den
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim. Frau Kiel-Martin und Frau Ramos haben sich um
diese Ausstellung bemüht, in welcher die Schülerinnen und Schüler der KSGD,
Texte, Fotos und Filme besichtigen können, die Bewegen und zum Nachdenken
anregen.


Die Ausstellung „gesichtslos ­ Frauen in der Prostitution“ widmet sich einem
gesellschaftlichen Tabuthema: Frauen in der Prostitution. Sie sind täglich
damit konfrontiert, ihre wahre Identität zu verbergen. In der Gesellschaft
verstecken sie ihr Gesicht, träumen „gesichtslos“ von einem anderen Leben.
Ausgehend von Erfahrungsberichten betroffener Frauen zeigt die Ausstellung 40
Schwarz-Weiß-Fotografien des Fotografen Hyp Yerlikaya. Er begleitete die Frauen
von Amalie zwei Jahre lang mit der Kamera. Mit dem Mittel der Inszenierung sind
eindrucksvolle Bilder entstanden, die das „gesichtslose“ Dasein dieser Frauen
innerhalb unserer Gesellschaft widerspiegeln. Die Anonymität und der Schutz der
Abgebildeten werden durch das Tragen weißer Masken gewahrt. In den Ausstellungstexten
kommen sie selbst zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen, Ängsten, Sorgen,
aber auch Träumen und Hoffnungen.

Prostitution stellt immer noch ein gesellschaftliches
Tabuthema dar. Obwohl bereits 2002 die Sittenwidrigkeit der Prostitution
abgeschafft und 2017 das deutsche Prostituiertenschutzgesetz in Kraft getreten
ist, führt die Mehrheit der Frauen ein Leben abseits der sozialen Wahrnehmung.
Die gesellschaftliche Sichtbarmachung und die Anregung eines öffentlichen
Diskurses über die oftmals prekären Lebens- und Arbeitswelten von
Prostituierten in Deutschland sind Anliegen dieses Projektes. Viele Frauen in
der Prostitution träumen von einem besseren Leben und davon, ihr bisheriges
hinter sich zulassen. Die Ausstellung basiert auf Erfahrungsberichten von
Frauen, die in der Prostitution arbeiten. Oft haben sie ihre Heimatländer
verlassen, um der dortigen Perspektivlosigkeit zu entkommen und in Deutschland
eine neue Existenz unter besseren Bedingungen anzufangen. Doch die Wirklichkeit
sieht anders aus: Ihr Leben und auch ihre Tätigkeit finden abseits der
Gesellschaft und unter prekären Umständen statt.

Die Öffentlichkeit hat oft einen voyeuristischen Blick auf
Prostitution, wobei die verborgenen Parallelwelten und die damit verbundenen
Belastungen unsichtbar bleiben. Viele Frauen leiden besonders darunter, dass
sie ihre Tätigkeit und sprichwörtlich ihr Gesicht verbergen müssen. Hieraus
entstand bei der Mannheimer Beratungsstelle Amalie die Idee, eine
Fotoausstellung zu gestalten, die diesen Zwiespalt und das zerrissene Leben der
Frauen aufzeigt.

Grundlage
für die Fotoausstellung sind aufgezeichnete Interviews von Frauen, die in der
Prostitution arbeiten oder bereits ausgestiegen sind. Sie erzählen von ihren
Ängsten, ihrem Alltag und ihren Sehnsüchten. Gerade, weil diese Frauen ständig
mit Diskriminierung und Ächtung der Gesellschaft rechnen müssen, wurden bei der
Umsetzung der fotografischen Gestaltung Masken verwendet, um die Anonymität der
insgesamt zehn dargestellten Frauen zu wahren. Der Fotograf Hyp Yerlikaya hat
sie von 2019 bis 2021 begleitet. Insgesamt entstanden 1800 Fotos, aus denen 40
Arbeiten erstmals in der Ausstellung zu sehen sein werden. Es handelt sich
nicht um klassische Dokumentarfotografie. Jene Aufnahmen, deren Bildinhalte die
Grenzen des Zeigbaren oder Aussprechbaren erreichen und sich einer
fotojournalistischen Dokumentation entziehen, greifen bewusst auf das
darstellerische Mittel der Inszenierung zurück. Begleitende
Text-Dokumentationen klären in der Ausstellung über das Thema „Prostitution“
auf, bieten Fakten und Informationen zur Einordnung und erzählen die
anonymisierten biographischen Geschichten der Frauen. Das kuratorische
Gesamtkonzept ist darauf ausgerichtet, dem Betrachter zu helfen, das Gezeigte
einzuordnen und zu verstehen.

 

Gottesdienst und Weihnachtsbaum Schmückaktion

Gottesdienst und Weihnachtsbaum Schmückaktion zum Jahresabschluss

 Der letzte Schultag des Jahres 2023 startet mit einem Weihnachtsgottesdienst in der Peter-und-Paul-Kirche. Im Mittelpunkt unseres diesjährigen Schulgottesdienstes zu Weihnachten stand unsere Sehnsucht nach Frieden im Kontrast zur aktuell zerrissenen Gesellschaft mit Hetze, Hass und Vorurteilen. Was können wir alle tun, um die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ lebendig werden zu lassen?

Im Anschluss folgte die Weihnachtsbaum Schmückaktion der SMV. Nach dem die Bäume bei Punsch und Waffeln geschmückt wurden, folgte die Bewertung der Jury.

Vielen Dank an die Fachschaft Religion und die SMV für den gelungenen letzten Schultag und ein gutes und gesundes Neujahr an alle!

 

Zeugnisübergabe an der Kaufmännischen Berufsschule

Meilenstein für eine berufliche Zukunft gesetzt.

 

45 Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd haben erfolgreich den schulischen Teil ihrer Ausbildung abgeschlossen. In der Zeit vom 07.11. bis 10.11.2023 haben Bankkaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Industriekaufleute, Sozialversicherungsfachangestellte, Kaufleute im Einzelhandel sowie Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement ihre Prüfungen erfolgreich absolviert.

 

Die Zeugnisübergabe fand in einem feierlichen Rahmen mit anschließendem Umtrunk statt. Herzliche Glückwünsche gab es zuerst von Schulleiterin Karin Wagner. Sie würdigte die erreichten Leistungen u.a. unter dem Gesichtspunkt der verkürzten Ausbildungszeit bei dieser Winterprüfung „Eine tolle Leistung, die Sie erbracht haben, seien Sie stolz darauf,“ so ihre Worte.

 

Weitere Grußworte und Glückwünsche gab es von Karl Kurz als Dezernent für Finanzen, Schulen und Verkehrsinfrastruktur des Ostalbkreises als Schulträger und von Sirko Nell als Bereichsleiter für Bildung der IHK Ostwürttemberg.

Carmen Fuchs, Vorsitzende des Fördervereins „Freunde und Förderer der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd e. V.“ überreichte der Jahrgangsbesten, Rosanna Munz, Sozialversicherungsfachangestellte bei der Barmer Krankenkasse, mit einem sagenhaften Schnitt von 1,0 den Preis des Fördervereins der Schule im Wert von 100 Euro.

Insgesamt konnten 9 Preise und 16 Belobigungen vergeben werden.