WG 12-4 und 12-5 auf geschichtsträchtigen Spuren des 20. Jahrhunderts

In der deutschen Botschaft in Prag besichtigten die beiden WG Klassen gemeinsam mit Ihren begleitenden Lehrern*innen Birgit Faustmann, Claudia Piemontese und Ralf Wamsler den Aufenthaltsort von bis zu 5 000 Flüchtlingen, die von dort 1989 in die Bundesrepublik einreisen wollten. Noch heute kann man die Spuren der Revolution im Gebäude erkennen.

Ein Botschaftsangehöriger vermittelte anschaulich vor welchen Herausforderungen man damals stand. Er bekäme noch heute Gänsehaut, wenn er daran zurückdenkt.

Die Geschichte des 20. Jahrhunderts bildete den Schwerpunkt der Studienfahrt nach Prag, so standen die Besetzung der Tschechoslowakei durch die Nazis, das Attentat auf Heydrich, die Spuren des Kommunismus und die samtene Revolution auf dem Programm. Besonders eindrücklich war die spontane private Führung durch den orthodoxen Priester in der St.-Cyrill-und-Method-Kirche, in deren Krypta sich die Heydrich-Attentäter versteckt hielten.

In der Freizeit gab es in der tschechischen Hauptstadt jede Menge zu entdecken und der Besuch des größten Clubs am letzten Abend rundete die Studienfahrt perfekt ab.