Theateraufführung zum Thema „Extremismus“

In der Aula des Beruflichen Schulzentrums Schwäbisch Gmünd fand für Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule, des Berufskollegs sowie der VABO (eine Klasse die aus Flüchtlingen besteht) aller drei Schulen  ein Theaterstück zur Prävention von Extremismus unter dem Namen „Jungfrau ohne Paradies“ statt.
 

Gespielt wurde das Theaterstück vom Künstlernetzwerk „New Limes und WIR! e. V.“. Die Aufführung wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Aalen, des Landeskriminalamts sowie des Fördervereins Aktion Sichere Stadt Schwäbisch Gmünd e. V.
 
Das Theaterstück ist eine direkte, jugendgemäße und künstlerische Reaktion auf die aktuelle gesellschaftliche Realität in Deutschland. Warum zieht es junge Deutsche in den Krieg nach Syrien? Frei von Schuldzuweisung oder Herablassung will das Stück der unseligen Sogwirkung von Radikalisierung entgegenwirken.  Für ihr Anliegen, Jugendliche davor zu bewahren, auf Radikalisierte im Allgemeinen und solche, die einen Steinzeitislam im Besonderen vertreten, hereinzufallen.
 
Woran erkennt man frühzeitig eine Einbahnstraße? Wie findet man zurück auf einen geraden Weg? Über diese Fragen und mehr streiten sich die Hauptpersonen Cem, Paul und Johanna. Alle Schülerinnen und Schüler, die sich an Cems zunehmend verzweifelt rührenden Versuchen erfreut haben, seinen Kumpel Paul wieder zu erden; die mit Johanna gefiebert, gezittert und gehofft haben – sie alle mussten diese und noch ganz andere Fragen über die Wirkmächte des terroristischen Dschihad für sich selbst beantworten und wurden während des Stücks auch zu einer Stellungnahme aufgefordert.
 
In der Nachbereitung des Theaterstücks im Anschluss an die Aufführung konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schule, der Kaufmännischen Schule sowie der Agnes-von-Hohenstaufen Schule Schwäbisch Gmünd noch ausführlicher mit der Thematik befassen und Fragen stellen. Zudem erhielten sie Informationen zu möglichen Anlaufstellen, beispielsweise bei der Polizei.