Schüler des WGs mit polnischen und spanischen Schülern in Finnland, „Wirtschaftskrise in Europa“

Finnland Bild Zeitungsartikel Vorschlag 2Im Rahmen eines Erasmus + –Projekts reiste eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd nach Kemi in Finnland. Begleitet wurden sie dabei von ihren Lehrkräften Tobias Koppisch, Claudia Wildner und Martina Kolb. Auf dem Foto links sehen Sie die Teilnehmer bei der Besichtigung das Schneeschlosses in Kemi (von links nach rechts): Martina Kolb, Ina Klompmaker (12-4), Pia Krakow (12-3), Peter Hatzenbühler (12-1), Philipp Baur (12-1), Claudia Wildner, Tobias Koppisch, Dennis Domitrovic (12-1).

Kemi liegt in Lappland, nahe der schwedischen Grenze. Das Projekt, das seit 2014 läuft, wird von der Europäischen Kommission subventioniert. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam mit Partnerschulen aus Polen, Spanien und Finnland an dem Projektthema „The economic crisis in Europe: global and local consequences, future perspectives and self-employment.“ („Die Wirtschaftskrise in Europa: globale und lokale Auswirkungen, Zukunftsperspektiven und Selbstständigkeit“).

Dieses dritte transnationale Treffen bei der Partnerschule in Finnland diente so nicht nur dem interkulturellen Austausch, sondern auch der weiteren Planung und gemeinsamen Arbeit am Projekt. Bevor die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit hatten, einen ganzen Tag bei ihren Gastfamilien zu verbringen, lernten sie bei einem Helsinkiaufenthalt die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Finnlands näher kennen. Die Woche in Kemi begann mit Schülerpräsentationen in englischer Sprache zu den Themen „Welfare System“ (Sozialhilfesystem), „Tax system“ (Steuersystem) und „Unemployment“ (Arbeitslosigkeit). Die Projektteilnehmer gewannen so wertvolle und tiefgehende Einblicke in die wirtschaftliche Lage der Partnerländer. Die Schüler und Lehrer bekamen die Gelegenheit, das finnische Schulsystem am Beispiel ihrer Partnerschule näher kennen zu lernen. Beeindruckend war auch der Besuch der Grundschule in Kemi, bei dem die Schulleiterin den Lehrern einen sehr interessanten Einblick in den Schulalltag bot, bei dem das Thema Inklusion Teil eben dieses Schulalltags ist. Am Nachmittag besichtigten Schüler und Lehrer den wichtigsten Tourismusmagneten der Stadt, das berühmte Schneeschloss, das jedes Jahr unter wechselnden Themen von verschiedenen Schnee und Eiskünstlern neu erschaffen wird. Des Weiteren besuchte die Gruppe das Unternehmen Outokumpu, welches seit der Übernahme der Edelstahlfabrikation von ThyssenKrupp zu den weltweit größten Herstellern von rostfreiem Stahl gehört. Außerdem ist Outokumpu mit ca. 2.150 Beschäftigten einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region. Bei einem Ausflug zu „Santa Claus“ nach Rovaniemi bekamen die Reisenden Einblicke in den Tourismus und das Marketing Lapplands. Kulinarische und kulturelle Erfahrungen konnte die Gruppe z. B. beim Verzehr von Rentierfleisch, beim Eisbaden bei angenehmen -10° C Außentemperatur oder in der traditionellen finnischen Sauna gewinnen. Die Arbeitsgruppe freut sich bereits auf die weitere Erasmus+ Projektarbeit. Das nächste transnationale Treffen findet im kommenden Jahr in Polen statt.