Freude über die Einweihung der neuen Mensa

„Die Gesellschaft hat sich verändert“, sagte der Oberbürgermeister Richard Arnold bei der Einweihung der neuen Mensa des Beruflichen Schulzentrums am 6. März 2017, „deshalb ist es wichtig, dass Schüler ein warmes Mittagessen erhalten“. Die in 15 Monaten gebaute Mensa bietet mit Cafeteria, Aufenthalts- und Erholungsraum sowie Veranstaltungssaal genau diese Möglichkeit.
 

Sie hat eine Kapazität von 180 Personen im Essensbetrieb und 400 bei Reihenbestuhlung. Hier werden in Zukunft nicht nur täglich Mahlzeiten vom Team der SRH Dienstleistungen ausgegeben, die Räumlichkeiten sollen zudem auch als Ort der Begegnung für rund 4 000 Schüler und 200 Lehrer dienen.
 
Am Eingang der neuen Mensa steht die von Bildhauer Max Seiz gefertigte Büste mit dem Titel „Also sieht der Mensch“. Architekt Bernd Liebel übergab diese im Beisein der drei Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Hans-Peter Schuller, Sabine Fath und Karin Wagner an den Landrat Klaus Pavel. Alle zeigten sich sichtlich angetan vom Neubau, dessen Kosten sich auf rund 4,3 Millionen Euro belaufen. Klaus Pavel rechtfertigte die Investitionen in den Mensa-Bau und betonte, dass der Landkreis kräftig in seine Schulen investieren müsse, weil man dazu verpflichtet sei, eine neue Lernwelt zu schaffen, in der junge Menschen auf das Leben vorbereitet werden.
 
Die Einweihungsfeier wurde musikalisch von Schülerinnen und Schülern gestaltet – von den Turnerinnen Juna Kolb und Verena Ofner, von den Musikern Jim Thomas, Levent Geditz und Philipp Tsavalakoglu sowie dem Solisten Ali Karami, einem 17-jährigen Flüchtling aus dem Iran, der am Technischen Gymnasium das Abitur anstrebt. „So geht bei uns Integration“, freute sich Landrat Klaus Pavel.