Erinnerung an ein Leben in und mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts

Von seinen vielfältigen Erfahrungen als Kind im Zweiten Weltkrieg, der Zeit von Flucht und Vertreibung aus den deutschsprachigen Gebieten des heutigen Tschechiens nach dem Zweiten Weltkrieg aber auch von den Erfahrungen eines internationalen Studiums in Finnland und Japan in den 50er und 60er Jahren bis hin zum promovierten Betriebswirt berichtete Herr Dr. Franz Seidl vom Verein Brücke nach Osten den Schülerinnen und Schülern der Klassen 13-2 und 13-3 des Wirtschaftsgymnasiums der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd.
 

Herr Dr. Seidl war der Einladung des GGK-Lehrers Herr Lakner gefolgt, um mit den künftigen Abiturienten ins Gespräch darüber zu kommen, wie sich die Ereignisse, die die Schülerinnen und Schüler aus den Geschichtsbüchern kennen, für die Zeitgenossen angefühlt haben.

Im Zentrum seiner spannenden Erzählungen stand der Appell des Zeitzeugen, die europäischen Nachbarländer zu besuchen und in sich Freundschaft mit den dortigen Menschen auszutauschen. Herr Dr. Seidl trat besonders für seine Überzeugung ein, dass es gerade im Umgang mit den Tschechen um eine Aufarbeitung der Geschichte ohne Aufrechnung der Fehler und Gräuel vergangener Generationen gehen müsse, um nachhaltig zueinander zu finden.