Erasmus+ Projekt an der Berufsschule: Zertifikate über dreiwöchigen Auslandsaufenthalt in Dublin

In einem feierlichen Rahmen überreichten die Schulleiterin Karin Wagner, Abteilungsleiter Robert Zirker und die Projektleitung um Sasa Stanimirovic und Silke Haug 14 Auszubildenden in den Ausbildungsberufen Industrie, Bank, Büromanagement und Sozialversicherung die Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme am Projekt

Neben einem schuleigenen Zertifikat erhielten die Teilnehmer*innen auch den sogenannten Europass Mobilität – ein Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europäischen Ausland. Dieser dokumentiert die erworbenen Kompetenzen sowie Tätigkeiten während des Auslandspraktikums der Auszubildenden in Dublin im Oktober und November 2019. Zuvor hatten die Projektteilnehmer anderen Berufsschulklassen in der Veranstaltung von ihren Auslandserfahrungen und Projektergebnissen berichtet.

„Ich denke es war für alle Beteiligten eine gewinnbringende Erfahrung, die wir unseren Schüler*innen nur dank der Finanzierungshilfe durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union ermöglichen konnten“, so Sasa Stanimirovic, der zusammen mit seiner Teampartnerin Silke Haug den Aufenthalt in Dublin vor- und nachbereitet hat. Neben einem zweiwöchigen Praktikum in verschiedenen Betrieben in Dublin, beinhaltete der Aufenthalt auch einen einwöchigen Sprachkurs am Partnercollege. Darüber hinaus beschäftigten sich die Auszubildenden intensiv mit der Arbeit am Projektthema – der beruflichen Gleichstellung von Männern und Frauen in der europäischen Arbeitswelt. Im Zuge dessen erhoben sie mit eigens angefertigten Fragebögen unter anderem Daten zur Wahrnehmung von geschlechterspezifischen Gehaltsunterschieden, zu Möglichkeiten Familie und Karriere zu vereinbaren oder zur allgemeinen Wahrnehmung der Gleichstellungsbestrebungen in der Politik.

Nach der Übergabe der Zertifikate wird das zweijährige Projekt, im Zuge dessen insgesamt 28 Berufsschüler*innen Auslandspraktika in London und Dublin absolvieren konnten, in den kommenden Wochen formal beendet. Dennoch sollen Auslandspraktika auch in Zukunft einen Mehrwert in der Ausbildung an der Kaufmännischen Schule bieten. Auslandskoordinator Sasa Stanimirovic: „Wir wollen unser erfolgreiches Projekt fortsetzen und haben deshalb bereits letzte Woche den Antrag auf eine erneute Förderung seitens des Erasmus+ Programms beantragt. Die Rahmenbedingungen sind mit unserem Partner vor Ort ebenfalls schon abgesteckt.“ Mit einer Entscheidung über eine weitere Förderung wird im April oder Mai diesen Jahres gerechnet.