Die Vorbereitung ist entscheidend

Schüler der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd absolvieren Bewerbungstraining
 
„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Gerade deshalb ist eine professionelle Bewerbung so wichtig.“ Das sind die Worte von Dietmar Weiß, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Schwäbisch Gmünd. Er führte mit der Klasse 2BFW1/2 (zweijährige Berufsfachschule für Wirtschaft, 1. Jahr) ein Bewerbungstraining durch.

Sich vor aller Augen darstellen, Fragen zur Person und zur beruflichen Einstellung beantworten, ist nicht jedermanns Sache. Schon gar nicht, wenn man noch so jung ist. Genau hier setzt das Bewerbungstraining an. Bei der Einstiegsfrage nach dem Berufswunsch äußerten die Schülerinnen und Schüler die verschiedensten Wünsche – von Industriefachfrau über IT-Fachfrau bis hin zum Bankkaufmann und Immobilienkaufmann.
 
Wer seinen Wunsch-Ausbildungsplatz bekommen möchte, muss etwas dafür tun. Die eigene Vorbereitung dafür ist entscheidend, denn es heißt aktiv werden, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Dies kann durch Stellenanzeigen in Zeitungen oder über das Internet sein. Auch Praktika oder Schnuppertage eignen sich dafür. Wer bereits hier seine persönlichen Eigenschaften hinterfragt kommt seinem gewünschten Berufsbild schon ein ganzes Stück näher. Wer gar einen positiven Eindruck hinterlässt, hat bessere Chancen bei der Bewerbung in diesem Betrieb. Ist dieser Schritt getan, gilt es mit einer professionellen Bewerbungsmappe und im darauf folgenden Bewerbungsgespräch bzw. Assessment Center von sich zu überzeugen.
 
Nun mussten die Schüler ran – eine Selbstbeschreibung stand an. Norina Nickl, Schülerin der Klasse, begann mit Ihrer Vorstellung und überzeugte alle durch ihr sicheres Auftreten. Dass sie weiß was sie will steht außer Frage. Weitere Schülerinnen und Schüler präsentierten sich ebenfalls. Feedback zu den Vorstellungen gab es von der Klasse und Herrn Weiß. Er betonte nochmals, worauf es dabei ankommt.
 
In anschließend simulierten Bewerbungsgesprächen lernten die Schülerinnen und Schüler die typischen Fragen zu den eigenen Stärken und Schwächen kennen. Aber auch die Frage, warum man sich gerade bei dieser Firma beworben habe ist eine von vielen, die garantiert immer gestellt wird. Herr Weiß betonte, wie wichtig es sei, während des Gesprächs Blickkontakt zu halten, stets höflich zu sein und den Gesprächspartner ausreden zu lassen.
 
Nach einem sehr informativen Vormittag wurden am Ende alle wichtigen Informationen noch einmal wiederholt und wichtige Fragen beantwortet. Eins haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse sicherlich gelernt – wer viel übt fühlt sich sicherer im Gespräch. Auch die beiden anderen Klassen der 2-jährigen Berufsfachschule, die Klassen 2BFW1/1 und 1/3 nahmen an den darauffolgenden Tagen an Bewerbertrainings teil.