Erasmus+ an der Berufsschule

Teilnehmer des 1. Flows und Projektleitung
Teilnehmer des 1. Flows und Projektleitung
Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union, das u. a. Auszubildenden die Möglichkeit bietet, im Rahmen eines Projektes berufliche Erfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln. Auch die Kaufmännische Schule Schwäbisch Gmünd wollte ihren Schülern in den Ausbildungsberufen  Bankkaufleute, Groß- und Außenhandel, Industriekaufleute  im ersten und zweiten Ausbildungsjahr diese Chance einräumen und zur Teilnahme an Erasmus+ einen Projektvorschlag einreichen.

Eine Projektidee war schnell gefunden. Da alle Auszubildenden Englisch lernen und  viele ihrer Ausbildungsbetriebe Geschäftsbeziehungen haben, bei denen die gemeinsame Arbeitssprache Englisch ist, lag Großbritannien als Zielland des Auslandsaufenthaltes nahe. Zudem bietet die aktuelle politische Lage in GB Anlass, das Verhältnis mit den anderen EU-Ländern genauer  zu untersuchen, so dass der Projekttitel „Vom Großen ins Kleine: Untersuchung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Großbritannien und anderen Mitgliedsländern der EU“ entstand. Neben der Arbeit am Projekt steht natürlich das Sammeln von beruflichen Erfahrungen im Mittelpunkt. Dabei unterstützt uns unser Partner für unser Projekt, das ADC College in London. Nach einem einwöchigen Sprachkurs am College, in dem die Auszubildenden ihre Englischkenntnisse auffrischen und vertiefen, werden sie für zwei Wochen in einem Praktikumsbetrieb in London arbeiten und dort ihre im Ausbildungsbetrieb und in der Schule erworbenen Kenntnisse anwenden und erweitern. Für die Zeit ihres Aufenthalts werden sie in Gastfamilien untergebracht, um vor Ort die englische Sprache anzuwenden und die englische Kultur zu erleben.

Nachdem die Projektidee feststand, galt es nun, interessierte Auszubildende zu finden, die am Erasmus+ Projekt teilnehmen wollen. Frau Licht und Herr Koppisch stellten das Projekt in  den Klassen vor und stießen bei den Auszubildenden auf großes Interesse. Auf Grund der Nachfrage, die die Anzahl der vorhandenen Plätze bei Weitem überstieg, wurden Motivationsgespräche durchgeführt, um die endgültigen zwölf Teilnehmer zu ermitteln. Nach dem Einreichen des Projektantrages Anfang März hieß es nun ungeduldig auf die Entscheidung zu warten, ob unser Projekt genehmigt wird.

Endlich, im Mai 2015 war es soweit, wir erhielten die Zusage für unser Projekt.

Besonders freut es uns, dass wir unseren Auszubildenden dieses Projekt auch im Schuljahr 2016/17 anbieten können, wobei die Teilnehmerzahl sogar auf 20 erhöht wird.

Wir danken vor allem den Ausbildungsbetrieben für ihre Unterstützung und ihr Entgegenkommen.

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