Schüler erleben Schlittenversuch bei ZF in Alfdorf

Ein mit Messtechnik ausgestatteter Dummy auf einem Schlitten rast mit 50 km/h auf eine Wand.  Lampen leuchten, mehrere Highspeedkameras machen 2 000 Bilder pro Sekunde, Airbags öffnen sich, der Dummy wird nach vorne geschleudert und kommt auf den Airbags, gut gehalten von den Sicherheitsgurten, zum Liegen.
 
Was man sonst nur im Fernsehen sieht, durften die Schüler der Klasse 2 BFW 1/1 bei ZF in Alfdorf im Rahmen einer Betriebsbesichtigung live erleben.
 

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. Er ist mit 146 000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in nahezu 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2017 hat ZF einen Umsatz von 36,4 Milliarden Euro erzielt. ZF zählt zu den weltweit größten Automobilzulieferern.
 
Tief beeindruckt von diesem Schlittenversuch, stellten die Schüler viele Fragen an den Leiter der Systementwicklung in Alfdorf Torsten Saßmannshausen. Vor diesem Schlittenversuch konnten die Schüler bei einem Rundgang durch den Betrieb Einblicke in die Entwicklung und Produktion von Sicherheitsgurten und Airbags gewinnen. Dabei wurden sie über die Tätigkeitsfelder und beruflichen Qualifikationen informiert und welche Berufe bei der ZF ausgebildet werden. Ausbildungsleiterin Rabea Zoller nahm sich zusammen mit Carolin Stegmaier als kaufmännische Ausbilderin extra dafür Zeit und beantwortete geduldig die gestellten Fragen.
 
Schüler Vasileios Kazazakis kommentierte diesen Tag „als den coolsten Tag in seiner Schulzeit“. Auch die begleitenden Lehrerinnen Melanie Saßmannshausen und Barbara Schuster-Gratz schätzen die Bedeutung einer Betriebsbesichtigung sehr hoch. „Hierbei erleben die Schüler erste Einblicke in die Arbeitswelt und erhalten gleichzeitig viele Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten“, brachte Frau Saßmannshausen die Erfahrungen auf den Punkt.